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Datum: 30.01.1942, VOW ID 1143
Eine wunderschöne Krankenschwester mit blondem Haar und einem umwerfenden Körperbau kümmerte sich grad hingebungsvoll um ihren Patienten... um mich... |
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...als plötzlich die Alarmsirenen losheulten. Erschrocken stieß ich hoch und knallte mit dem Kopf an die Koje des über mir liegenden Genossen Gagarin, der im gleichen Augenblick aus selbiger geschleudert wurde. Verdammt schon wieder ne Beule und was das schlimmste war, die Krankenschwester war auch bloß ein Traum. Und das alles morgens um 4:30 Uhr. Also auf gings mit der wohl besten Laune, die man sich denken kann, zur Einsatzbesprechung. Diese fiel dann auch entsprechend kurz aus. Mit einem französischen Freiwilligen-Geschwader galt es einen angeschlagenen Kreuzer im schwarzen Meer vor einem Angriff einiger Arado Wasserflugzeuge zu schützen. Als Flugzeuge wurden uns I-153 zugeteilt mit Raketenbewaffnung. Die Franzosen bekamen I-16. Also waren die Rollen klar verteilt. Wir holen uns die Arados und die Franzmänner kümmern sich um die Jäger. Der Start verlief relativ normal, wenn man bei einer 153 überhaupt von normal sprechen kann. Wie jedes mal hob sie schwerer ab, wie eine tote Ente. Wie dem auch sei, alle kamen heil in die Luft und Kurs West wurde eingelegt. Genosse Berkut übernahm, wie gewöhnlich die Führung und hatte den Genossen Dr.Jones als Flügelmann. |
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Meine Aufgabe war es Genosse JPGagarin zu decken, was sich im Zielgebiet als schwieriger herausstellen sollte, als erwartet. Bei einer 180° Wende verlor er plötzlich den Luftstrom unter den rechten Tragflächen und kam dermaßen ins Trudeln, dass ihm nur noch die Seide helfen konnte. Er landete keine 10m vom Kreuzer entfernt im Wasser und wurde auch recht schnell rausgefischt. Dort klemmte er sich gleich an den Funk und gab uns alle nötigen Informationen über anfliegende Feindflugzeuge. Ich für meinen Teil zog es nun vor mich hinter den Genossen Jones zu hängen, um nicht auch noch verloren zu gehen. Dann kamen die Jäger, somit konnten auch die Bomber nicht mehr fern sein. Die französischen I-16 kümmerten sich auch sofort um die Eindringlinge und kurze Zeit später viel schon die erste Messerschmitt brennend zu Boden. Kurz nach diesem Aufprall erblickte Genosse Berkut drei anfliegende Arado und gab Befehl für den Angriff. Dr.Jones und meine Wenigkeit kurvten hinter die letzte der drei und nach einigen Salven brach auch schon der linke Flügel ab und die Faschisten klatschten ins Wasser. Genosse Berkut kurvte(!!!) unter dessen mit einer Arado und schob ihr dabei zwei seiner RS-82 in den Rumpf. Also zwei Drittel der Bomber weg. Nun schien es endlich auch den feindlichen Jägern aufzufallen, dass wir ihre Bomber vom Himmel fegten und sie schossen auf uns herab, jedoch als wir mit kurven anfingen nahmen sie Reißaus. Entweder waren sie wirklich so feige oder hatten einfach kein Sprit mehr. Wir entschieden uns noch einige Kreise über dem Kreuzer zu ziehen, bevor wir dann aus Treibstoffgründen den Heimweg antraten. Auf diesem hatten Dr.Jones und meine Wenigkeit das Problem, dass wir die Geschwindigkeit des Genossen Berkut nicht mitgehen konnten und erst mal gezwungen waren uns unserer Raketen zu entledigen. Gesagt getan flogen auch schon zwei RS-82 pfeifend an meinen rechten Flächen vorbei... Dr.Jones machte mir so klar, dass er seine nun los sei.
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Am Platz angekommen verlief alles gewohnt ab. Jeder kurvte auf eine Platzrunde und nacheinander gingen wir zum Landen über. Dummerweise erwischte mich direkt im Landeanflug eine Windböe, diese legte die Maschine quer und im gleichen Augenblick streifte auch schon die linke untere Fläche den Boden. Kurz darauf legte die Maschine auf die andere Seite und die rechten Flächen rissen beide ab. Zu guter letzt überschlug sie sich dann noch und bohrte die letzte Fläche in die Rollbahn. Glücklicherweise ist mir nichts passiert. Lediglich unser Chefmechaniker soll zu Boden gegangen sein, als er das Flugzeug danach sah. |
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nach einer typischen "Molnija-Landung" *** |
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