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Datum: 11.11.1941, VOW ID 7937 Der Wecker klingelte früh
heute Morgen, verdammt früh. Vor allem wenn man bedenkt, dass die
ganze Staffel gestern Abend gemütlich bei einigen Flaschen Wodka
zusammensaß. Wir hatten nach dieser harten Woche einigen Grund zu
feiern, und wie immer wurde es laut und spät. Ich war als einziger
der Genossen heute morgen für die ungeliebte Frühpatrouille
auserkoren. Über das Losverfahren muss ich noch mal mit dem Genossen
Staffelkapitän sprechen...... |
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Sie schüttelten Ihre Fäuste
zum Gruss in Richtung Himmel, alles in allem war das Verhältnis zur
Arbeiterklasse recht herzlich... |
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Im ersten Anflug habe ich wohl gleich den unwürdigen Heckschützen erschossen, denn er gab nur einige kurze ungezielte Salven ab dann war schon Schluss und ich konnte in Ruhe beginnen, den Faschisten zu demontieren. Nach einigen gutgezielten Schüssen flogen mir diverse Blechteile um die Ohren und der Stuka zog eine Fahne aus Öl und Kühlmittel hinter sich her. Nach einem weiteren Treffer schlugen Flammen aus der Motorverkleidung und die Ju87 neigte sich Richtung Erdboden. Ich drehte ab und sah über die Schulter blickend wie die Maschine im Wald einschlug, und wieder keine Schirme, heute hatten wir der Nazi-Luftwaffe bereits empfindliche Verluste zugefügt. Offensichtlich hatten die Genossen in der Zwischenzeit eine BF109 abgeschossen und die zweite vertrieben. Was aus dem dritten Stuka geworden ist, weiss ich nicht, aber der Himmel war wieder strahlend und klar, als ich den Befehl zum Sammeln gab. Leider mussten wir feststellen, daß es ein Genosse trotz heroischen Einsatzes nicht nach Hause schaffen würde, er war im aufopferungsvollen Kampf um die Heimat ermordet worden und lag jetzt westlich Smolensk auf dem Feld der Ehre. Wir werden sein Andenken bewahren. Die beiden anderen Genossen machten sich mit mir auf den Rückweg. Wir entschlossen uns aufgrund der Treibstoffsituation jedoch, sicherheitshalber den ersten Platz direkt südlich Smolensk anzufliegen. Nach der Landung wurden wir mit Jubel begrüsst und auf ein Fläschchen Wodka eingeladen. Wir kontaktierten unseren Platz und meldeten uns bis zum nächsten Morgen ab. Später lernte ich noch eine nette Sanitätshelferin kennen, aber das ist eine andere Geschichte... *** |
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